Über-Ich

Der König rastet und ich mit ihm.

Während er die Wolken beobachtet, nehme ich erneut einen Schluck aus der Flasche und besänftige mein Gewissen, nachdem ich erfolglos versuchte, den Vorhang zu zerreissen. Ich versinke in Unmut und als die Ratten an mir vorbeilaufen färbt sich der Himmel rot.

Ein letztes Mal verschwinde ich im Licht und verharre in der Unwissenheit – erkenne meine Lehre in der Leere.

Der in Gedanken versunkene Träumer übt sich in Demut und genießt den schwarz gedachten Zebrastreifen, während sich die Igel auf den Winter vorbereiten um es ihm gleichzutun.

Zwei Königreiche für nur einen Moment, um sich selbst zu vergessen und im Dunkel der Ohnmacht die im Wahn fälschlich niedergeschriebenen Zeilen zu korrigieren – um den Namen unkenntlich zu machen und den Gleichungen dabei zuzusehen, wie sie ihre Richtigkeit zurückerobern.

Ich nehme mir mein Augenlicht um präziser fühlen zu können, wie sich die Kinder in das Maul der Bestie stürzen.

This is only a reminder.

This is not.

This is only a reminder.

This is not really.

This is only a reminder.

This is not really me.

Veröffentlicht unter Poetry by Ashtraysoul | Hinterlasse einen Kommentar

Die 2 Seiten in uns

Ich atme ganz langsam,
doch innerlich rennt,
mein Herz so schnell,
weil die Wahrheit es kennt!

Es musste so kommen,
ich hab es geahnt,
langsam einen Weg der Schmerz sich bahnt.

Er sieht mich an und lacht mich aus,
ich schrei ‘wer du bist, das find ich raus’,
seinen Umriss kann ich sehn,
denn er tut hier vor mir stehn.

Ich geh auf ihn zu,
klarer wird das Bild,
das Herz es schlägt schneller,
rast wie wild.

Und dann seh ich ihn ganz klar,
ich kanns nicht glauben, ist es wirklich wahr, denn vor mir ist ein Spiegel,
glaubt es oder nicht,
und ich seh in mein eigenes Gesicht…..

Veröffentlicht unter Stuff by Fuelle | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Wahrheit des Elends

Komm, folge mir, traue dich der finsteren Seele ins Gesicht zu blicken.

Falle hinab in das schwarze Nichts.

Sie nach oben und du wirst merken, je tiefer du fällst umso steiler geht es wieder nach oben.

“Muss ich wieder hinauf oder kann ich hier unten bleiben? Es gefällt mir. Es ist wohlig warm und keiner kann mir etwas anhaben. Nicht körperlich und auch nicht in Gedanken!!”

Sehr oft ist es so, dass wenn man unten ist, man sich das Elend aneignet und als sein Schicksal akzeptiert.

“Klingt nach aufgeben?!”

Nein, es klingt nach SUCHEN!

“Suchen? Wonach?”

Nach der Wahrheit die sich im Elend verbirgt. Die Wahrheit die man zwar schemenhaft erkennen kann, wenn man in sich geht und versucht mal ganz mutig nach unten zu blicken.

Begreifen kann man die Wahrheit des Elends aber nur wenn man bereit ist seine eigene Identität aufzugeben und sich voll und ganz dem Schwarzen hingibt. Man muss es spüren und sich darauf einlassen.

“Klingt als soll man das tun bevor man stirbt?!”

Meinst du? Du würdest den Schmerz der auf die Wahrheit folgt und die Scham die auf den Schmerz folgt aushalten? Es liegt an dir. Mach es wenn du meinst du musst eben diese Wahrheit kennen oder lass es und lass die eine Frage des Lebens unbeantwortet.

“Ist die Wahrheit das alles wert?”

Ja und Nein!

Ja für die Erfahrung das schwarze gesehen und gefühlt zu haben. Während man selber schwarz wird ist es ein einzigartiges Gefühl von Wärme, Freude, Unbesiegbarkeit und Stärke.

Nein für die Erfahrung dann selbst schwarz zu sein. Sobald du schwarz bist ist alles andere nicht weiß. Nein es ist noch schwärzer. Wie ein undurchdringlicher Vorhang aus schwarzen Gedanken und Lügen. Du vermagst nicht hindurchzublicken, aber du weißt wie es war als du noch oben standest und nur mutig hinunter geblickt hast.

Veröffentlicht unter Mindflash | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kindheitsträume und die Torheit der Hasen

Veröffentlicht unter Pics by Ashtraysoul | Hinterlasse einen Kommentar

Exit Strategy

Mit dem Öffnen unserer Augen lassen wir den Nebel verschwinden, um sie an die grelle Sonne zu gewöhnen. Beißend wickelt sie sich um unsere Sinne und jede Bewegung lässt ihre Krallen tiefer in unser Fleisch eindringen. Doch wir gewöhnen uns an den Schmerz bis wir schlussendlich keinen mehr empfinden. Abgeschliffen und verzehrt konstruieren wir unsere eigene Auflösung, zelebrieren unsere Niederlage, tanzend, inmitten des Meeres, das uns Tage zuvor noch Freund war. Wir geben uns ihm hin, auf dass es uns reinige von allem, was passieren hätte können und doch durchlöchert von Missverständnissen und Zweifeln war.

Im Herzen waren wir doch immer schon von perversen Triebtätern vergewaltigt, in den Arsch gefickt und zurückgelassen worden.

Wonach sich also sehnen, wenn sich die ersten Risse bereits ihren Weg bahnen?

Keine Zeit, denken wir uns. Was für eine beschissene Scheisse in die wir uns begeben. Was für eine beschissene Scheisse, in die du uns geführt hast.

Wir, denen du die Geschlechter zerfetzt hast.

Wir, die dich dafür anbeten.

Wir, die wir uns für dich zerfleischen.

Wir, die wir durch dich sind.

Wir, denen du bereits vor Jahren die Zähne gezogen hast.

Wir, die wir dich unter der grellen, beißenden Sonne hängen sehen werden.

Veröffentlicht unter Poetry by Ashtraysoul | Hinterlasse einen Kommentar

Pic9

Veröffentlicht unter Pics by Vicki | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Pic8

Veröffentlicht unter Pics by Vicki | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Pic7

Veröffentlicht unter Pics by Vicki | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Pic6

Veröffentlicht unter Pics by Vicki | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Pic5

Veröffentlicht unter Pics by Vicki | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar